Freitag, 7. September 2012

China zu stark...

Die erhoffte Überraschung blieb aus; China hat sich als zu stark erwiesen und uns mit 3:0 aus dem Turnier geworfen.

In meinen beiden Einzeln habe ich auch sehr gut mitgehalten und hatte sogar Möglichkeiten mit 2:1 Sätzen gegen den Chinesen Zhang in Führung zu gehen; aber eine 10:4 Satzführung konnte ich nicht nutzen und der Chinese klaute mir diesen Satz noch mit 12:10. Der vierte Satz war dann eine reine Formsache für Zhang...

Bevor ich nun in die Analyse gehe kann ich erst einmal ein kleines Fazit abgeben: Natürlich bin ich nicht zufrieden, da ich eine Medaille bei den Paralympics angepeilt habe. Aber ich hatte den Eindruck, dass ich mich mit den Besten der Welt messen konnte und auch nur ein Sieg vom Halbfinale im Einzelwettbewerb entfernt war... Nur das letzte Einzel gegen den Chinesen hat mich etwas irritiert -ganz ehrlich: Ich muss eine 10:4 Satzführung nach Hause bringen...und wer weiss, was dann passiert...

Nun gilt es unsere Teams der Klasse 3, die im Finale gegen China antreten werden und Klasse 6-8, die um Bronze fighten werden, anzufeuern. Denn:

One Team, one goal!!

Kommentare:

  1. Schade... aber bald werden wir es holen!!

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  2. Jaja, die Chinesen. Warum soll es den Rollis besser gehen als den Nicht-Rollis? :-)
    Die Chinesen gehören generell verboten bei Weltmeisterschaften (nur Spaß). Eine verpatzte 10:4 Satzführung nicht nach Hause zu bringen, das kennt jeder Tischtennisspieler. Entweder flattern die Nerven oder der Gegner hat eine Schwachstelle gefunden; naja, meistens sind es wohl eher die Nerven. Aber genau solche Niederlagen können einem hin und wieder auch die Augen öffnen, in welcher Richtung noch Verbesserungspotenzial steckt. Und wenn man auch nur dabei lernt, auch sowas (10:4 - 12:10) mal wegzustecken ohne sich selbst was vorzuwerfen.

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